CASPEA FOUNDATION, Capacity Building for Sport, Change and Peace Work.
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Jordanien

Die Situation ist prekär

Die Flüchtlingssituation in Jordanien muss verbessert werden.

Aus diesem Grund unterstützt die CASPEA Foundation acht Schulen der jordanischen Regierung und der UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East).

Mit dieser Zusammenarbeit soll das Schulsystem im Bezug auf die prekäre Flüchtlingssituation verbessert und angepasst werden.

Die Situation ist nicht neu

Jordanien ist seit mehr als 40 Jahren von der instabilen Situation im Nahen Osten betroffen.

Das Land hat sich an Flüchtlingsströme aus Palästina, aus dem Irak und dem Iran gewöhnt.

Nach wie vor leben die meisten der 1 Million jordanischen Palästinenser in abgegrenzten Flüchtlingslagern. Mittlerweile in Steinhäusern und nicht mehr wie ursprünglich in Zelten.

Die UNRWA führt eigene Schulen für palästinensische Kinder in den Lagern. Die Lehrkräfte arbeiten allerdings unter suboptimalen Bedingungen. Die aktuelle Situation führt zu Unzufriedenheit in den Lagern und fördert Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung.

CASPEA Foundation hilft

Die CASPEA Foundation dämmt mit ihren Seminaren das Konfliktpotenzial und fördert das Miteinander zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Zudem unterstützen wir das bestehende Schulwesen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität.

Der bestehende Sportunterricht dient als Grundlage für ein „Empowermentprogramm” für Mädchen und Jungen. Mit diesen Programmen lernen die Kinder ihre Probleme selbst in die Hand zu nehmen. Damit können sie schwierige Situationen wie Armut, Benachteiligung oder gesellschaftlicher Ausgrenzung verhindern und überwinden.

Der Sport bietet dazu die geeigneten Instrumente. Konflikte lassen sich friedlich lösen und es kann verhindert werden, dass Kinder in Opferrollen gedrängt werden.

Wie helfen wir?

Der Handlungsansatz der CASPEA Foundation in Jordanien ist zweigliedrig.

Die Schulen werden nachhaltig befähigt ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Mit diesem Ansatz wird die Ausbildungsqualität optimiert.

Auf dem bestehenden Sportunterricht wird in den Schulen ein Empowermentprogramm für Kinder und Jugendliche aufgebaut. Zu diesem Zweck werden die Sportlehrer in den CASPEA Seminaren ausgebildet. Diese bieten das Programm innerhalb des Sportunterrichts an und geben so ihre Kenntnisse weiter.

Während der dreijährigen Projektstartphase entsteht so ein Sport- und Sozialnetzwerk.  Dieses geht  über die Grenzen der jordanischen und palästinensischen Gemeinden hinaus und lädt zu regelmässigen gemeinsamen Veranstaltungen ein.

Zusätzlich werden die acht Schulen darin unterstützt, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Mit Hilfe unserer Seminare können sie so die Zukunft planen.

Mit Hilfe partizipatorischer Methoden werden Bedürfnisse, Chancen und Herausforderungen der Schulen ermittelt. So kann die Ausbildungsqualität für  Mädchen und Jungen  schrittweise verbessert werden.

Jede Schule wird gemäss ihren Selbstmanagementplänen finanziell unterstützt. Infrastrukturaufbau und Kompetenzerwerb für Lehrer und Schüler gehen Hand in Hand.

Wie weiter?

Natürlich ist der Einsatz der CASPEA Methoden nicht einmalig.

Die teilnehmenden SportlehrerInnen werden zu Botschaftern ausgebildet. Haben die Teilnehmer unser Seminar erfolgreich abgeschlossen, so können sie die Inhalte selbständig weitergeben.

Dieses Konzept garantiert die Nachhaltigkeit unserer Methode, die regelmässig durch anerkannte Experten überprüft wird.

Evaluation

Lesen Sie die Evaluation des Trainer Seminars in Jordanien, die von Prof. Dr. Richard Giulianotti von der Durham Universität im Januar 2009 verfasst wurde.